Linie 12

2014
gel pen, paper
46 x 2500 cm

Die Zeichnung ist auf einer längeren Reise entstanden, was sich auch in ihrer Form spiegelt.

Ausgehend von der Idee des Automatischen Schreiben (Écriture Automatique) der Surrealisten, ist diese eine Linie auf als gedankliche Verabeitung zu sehen die mit einem Regelwerk verknüpft ist und welches hin zu einer größeren Komplexität erweitert wird: Die Linie schneidet sich zunächst nicht mit sich selbst. Im Verlauf entstehen zunächst Berührungspunkte und danach Überschneidungen. Die anfänglich ornamenthafte Regelmäßigkeit verändert sich parallel dazu: hin zu mehr Komplexität in der Formensprache sowie in dem Umgang mit Ebenen im Bildraum, wodurch Räumlichkeit entsteht.

Die gleichbleibenden Parameter, die die Zeichnung und ihren Fortgang bestimmen sind das Wechselspiel von Regel, Kontrolle und Zufall.

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o.T. (Holzschnitt, Zustandsdrucke 1-24)

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Linie 58